2018

James Boock (Industriedesign)

James Boock wurde 1990 in Dunedin, Neuseeland geboren, aktuell lebt und arbeitet er in London. 2013 schloss er sein Industriedesign-Studium an der Victoria University of Wellington in Neuseeland ab. Im Anschluss absolvierte er ein Masterstudium in Produktdesign am Royal College of Art in London. James Boock ist Mitbegründer des Londoner Design-Studios „Dubloon“ und arbeitet darüber hinaus auch als Freelancer für zahlreiche Designstudios. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Victoria and Albert Museum in London, in der Galerie Stalla Libra in Sedrun, Schweiz und im Londoner Science Museum ausgestellt.

Projekt
James Boock möchte sich mit Künstlicher Intelligenz und den Beziehungen zwischen Menschen und Robotern auseinandersetzen und auch andere einladen, sich mit diesem aktuellen Thema zu beschäftigen. In welchen Lebensbereichen können und sollen Roboter zum Einsatz kommen? Welche Beziehungen können zwischen Mensch und Roboter entstehen? Boock plant, interaktive Objekte und Installationen zu gestalten, die zum Nachdenken über diese Fragestellungen bewegen und verschiedene Aspekte des zukünftigen Umgangs mit künstlicher Intelligenz beleuchten.

Avital Chalemsky (Schmuckdesign)

Avital Chalemsky, 1991 in Jerusalem geboren, studierte von 2013 bis 2017 Schmuck an der Bezalel Academy of Arts an Design in Jerusalem. Im Jahr 2015 erhielt sie den „Romi Shapiro Judaica-Award“. 2017 wurden ihre Arbeiten auf der International Graduate Show der Galerie Marzee in Nijmengen, Niederlande, in der „gallery of Art“ in Legnica in Polen sowie an der Academy of Fine Arts in Lodz, Polen, ausgestellt.

Projekt
Avital Chalemsky beschäftigt sich damit, wie Emotionen durch Bewegungen ausgedrückt werden. In ihrer Abschlussarbeit an der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem entwickelte sie hierzu ein Verfahren, um Bewegungen des Körpers abzuformen und in Schmuckstücke zu übertragen: Sie lötet kleine Metallteile zu stabilen Oberflächen oder Körpern zusammen. Während des Stipendiums möchte sie an diesem Verfahren weiterarbeiten und mit neuen Techniken und Materialien experimentieren, etwa mit der Emaille-Technik.

Ágnes Várnai (Modedesign)

Ágnes Várnai, geboren 1990 in Ungarn, studierte Modedesign an der Universität für angewandte Künste in Wien, zunächst bei Bernhard Wilhelm, später bei Hussein Chalayan. Sie nahm an verschiedenen Ausstellungen und Modeschauen teil und arbeitete im Design-Team des Chalayan-Studios in London. 2014 erhielt sie den Rondo-Vöslauer Modepreis und den Swarovski-Award. Aktuell lebt und arbeitet sie in Wien.

Projekt
Der Priester des Veganismus, das Kapitalorakel, der Anti-Aging-Prophet und der Gluten-Schamane: In Zeiten, in denen die Umwelt immer schneller und komplexer wird und auf den ersten Blick kaum Platz für Religion und Spiritualität bleibt, wenden sich die Menschen laut der Modedesignerin Ágnes Várnai diesen neuen „Göttern“ zu und huldigen dem Gesundheits-, Schönheits- oder Konsumwahn. In ihrem Projekt „Glue in Reality“ (etwa: in der Realität festkleben) erschafft die Ungarin eine Kombination aus Augmented Reality, Mode und multimedialen Installationen und erforscht so neue Formen der Spiritualität.


2017
2016