2020

Maria Appleton

Maria Appleton stammt aus Lissabon, Portugal, wo sie eine zweijährige Ausbildung im Bereich Textildesign absolvierte. Anschließend zog sie nach London, wo sie im Juli 2019 ihr Studium in Textildesign am Chelsea College of Arts, UAL, in London abschloss. Im Jahr 2018 erhielt sie ein Stipendium der Kyoto University of Technology für ein Forschungsprojekt im Bereich Textilien. Darüber hinaus entwickelte sie mit Zara eine nachhaltige Kollektion für Kinderbekleidung und entwarf Schuh-Protoypen für NIKE. Momentan lebt und arbeitet Maria Appleton in Lissabon.

Nicht eine Stadt, die war
Not a city that was

Die Arbeit von Maria Appleton erforscht die Beziehung zwischen Körper und Raum. Sie verwendet dabei Textilien, um verschiedene Perspektiven auf architektonische Systeme zu ermöglichen. In Pforzheim schuf Maria Appleton eine Arbeit in der ehemaligen Männerschwimmhalle, eines der wenigen Gebäude in Vorkriegsarchitektur in Pforzheim. Da dieser Ort allerdings nur virtuell zugänglich ist, beschäftigt sich ihre Arbeit mit Konzeptionen von Präsenz, heilenden Kräften und Vorstellungswelten und schafft einen Bezug zur Bäder-Kultur in Baden-Württemberg.

Mira Kim

Mira Kim wurde in Seoul geboren, wo sie auch Metalldesign an der Hanyang University studierte. Anschließend absolvierte sie den Masterstudiengang Edelstein und Schmuck an der Hochschule Trier in Idar-Oberstein. Im Jahr 2019 stellte sie ihre Arbeiten auf der Marzee Graduation Show in München aus und war wurde von klimt02 als „Selected Graduate“ für die Hochschule Trier ausgezeichnet.

In Flux

In ihren Arbeiten verarbeitet Mira Kim Informationen, um Eindrücke und neue Perspektiven zu schaffen, die dem Betrachter eine Neubewertung dieser Informationen ermöglichen. In Pforzheim setzte sich Mira Kim mit der ehemaligen Männerschwimmhalle des Emma-Jaeger-Bades auseinander: Aus ihren Recherchen und Interviews über das alte Bad entstand eine Reihe an Schmuckstücken und Objekten.

 

Jaspar Rogers

Jaspar Rogers studierte zunächst Naturwissenschaften, bevor er 2019 sein Design-Studium an der Goldsmiths University of London abschloss. Rogers bezeichnet sich als antidisziplinärer Designer, sein Fokus liegt auf der Schaffung von sozialen Gütern und ökologischer Nachhaltigkeit. So realisierte er beispielsweise bereits Projekte zu Themen wie Obdachlosigkeit, Umweltverschmutzung, Gender Stereotypen oder dem Recyceln von Plastik.

Political playground

Unter Politik versteht Jaspar Rogers den Prozess, Informationen zu verarbeiten um daraufhin eine Strategie zu entwickeln, Entscheidungen zu treffen und Probleme zu lösen. Doch wie kann man im Zeitalter der Vereinfachung, Falschinformationen, der algorithmischen Validierung und der spaltenden Sprache lernen und vermitteln, mit der Informationsflut umzugehen? Mithilfe von Workshops in Schulen identifizierte Jaspar Rogers Denkstrukturen, mit denen Kinder politische Prozesse nachvollziehen können. Sein »political playground« ist die physische Darstellung dieser Denkstrukturen.


2019
2018
2017
2016