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Elke Fiebig

Elke Fiebig wurde 1986 in Zwenkau geboren und lebt in Berlin. Elke Fiebig studierte Modedesign an der Weißensee Kunsthochschule Berlin sowie an der Designskolen Kolding, Dänemark, und schloss ihr Studium 2013 mit einem Diplom ab. 2014 war sie Meisterschülerin bei Prof. Clara Leskovar und Prof. Doreen Schulz an der Weißensee Kunsthochschule Berlin; 2015 erhielt sie das Elsa-Neumann-Stipendium der Stadt Berlin zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses. Die Modedesignerin hat sich der Slow-Fashion-Philosophie verschrieben und gründete 2014 ihr eigenes Label STILL garments.

www.stillgarments.com/

Elke Fiebig entwickelte und produzierte eine kleine, konzentrierte „Capsule Wardrobe“. Die Elemente der Kollektion sind multipel tragbar und kombinierbar. Die Modedesignerin Elke Fiebig hat sich der Slow-Fashion-Philosophie verschrieben und berücksichtigt in ihrer Arbeit möglichst viele Aspekte nachhaltiger Mode – dazu zählen soziale Aspekte in der Herstellung, eine aufmerksame Wahl der Ressourcen, materialschonende Schnittkonstruktionen sowie der Lebenszyklus der Kleidungsstücke. Die Kollektion „wardrobe essentials“ ist aus Zero-Waste-Schnitten entstanden. Eigens hierfür hat die Modedesignerin Druck- und Textilmaltechniken entwickelt, die sie mit natürlichen Farbpigmenten umgesetzt hat.


Carolina Rebelo Schneider

Carolina Rebelo Schneider wurde in Rio de Janeiro, Brasilien, geboren und lebt in Berlin. Sie studierte Produktdesign an der Universidade Federal do Rio de Janeiro, Brasilien, und an der Hochschule Anhalt in Dessau und machte 2010 ihren Bachelorabschluss. Es folgte ein Masterstudium in Industrial and Strategic Design an der Aalto University in Helsinki, Finnland, welches sie 2015 mit einem Master abschloss. Carolina Rebelo Schneider arbeitete bereits in etlichen Ländern, zum Beispiel bei Jacob Jensen Design in Hoejslev, Dänemark, bei Fullpack in Rio de Janeiro, Brasilien, und als Freelance Designer in Helsinki, Finnland.

Carolina Rebelo Schneider entwickelte einen neuartigen Gehstock mit Sitz für Senioren. Die Nutzung eines Gehstocks ist rückläufig, da die Zielgruppe der Senioren heutzutage größtenteils Rollatoren verwendet. Die auf dem Markt vorhandenen Gehstöcke mit Sitz entsprechen oft nicht den emotionalen Bedürfnissen der Nutzer – sie sehen altmodisch und medizinisch aus. Entstanden ist daher ein Gehstock mit Sitz, der ästhetisch anspricht, nicht stigmatisiert und ein gern genutzter Alltagsbegleiter ist.


Vera Stassen

Vera Stassen wurde 1986 in Essen geboren und lebt in Krefeld. Vera Stassen absolvierte eine Ausbildung zur Goldschmiedin in Kevelaer und studierte im Anschluss daran Produktdesign an der Hochschule Niederrhein in Krefeld und an der Aalto University in Helsinki, Finnland. Darüber hinaus besuchte sie externe Kurse an der Fachhochschule Düsseldorf, der Folkwang Universität der Künste Essen und der Köln International School of Design. Seit 2012 erhält Vera Stassen ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes.

verastassen.de/

Vera Stassen verarbeitete eine von ihr entwickelte silizierte Steinkohle zu Schmuck. Vorausgegangen ist eine umfassende Materialstudie, in der sich die Schmuckdesignerin mit der Verbindung des Rohstoffs Kohle mit Silicium, einer bislang nur in der Industrie angewendeten Technik, auseinandergesetzt hat. Durch die Bearbeitung erhält die Steinkohle Beständigkeit und eine ästhetisch reizvolle Oberflächenbeschaffenheit. Die Silizierung verleiht der Steinkohle ein festes Gefüge, das ursprünglich brüchige und schwärzende Gestein erhält die Eigenschaften eines Edelsteins und wird tragbar.


Jury

Tim Labenda/ Modedesigner

Tim Labenda hat eine Ausbildung bei Hugo Boss zum Herrenschneider absolviert und danach Modedesign an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim studiert. Es folgten Stationen bei Kenneth Cole in New York und Ute Ploier in Wien, bevor sich der gebürtige Rheinländer in Würzburg selbständig machte. Heute lebt er in Berlin und Würzburg. Seit 2012 kreiert er Männermode und wurde in der ProSieben Show „Fashion Hero“ von Vogue Chefredakteurin Christiane Arp überzeugt für den Vogue Salon auch Frauenmode zu entwerfen. Seine Kollektionen sind lässig, bequem und doch raffiniert, funktional und fair produziert. 2013 erhielt er den 2. Platz beim European Fashion Award „Fash“ und wurde mit dem Förderpreis der „Wilhelm-Lorch-Stiftung“ ausgezeichnet.

Philipp Eberle/ Schmuckdesigner

Philipp Eberle hat an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim studiert und zwei Jahre als Schmuckdesigner in Pforzheim gearbeitet. Seit 2009 lebt und arbeitet er in Paris. Er hat eine eigene Marke kreiert „The letterring“, einen zeitlosen Buchstabenring, der an die Siegelringe erinnert. Daneben entwirft er für bekannte Label mehrere Schmuckkollektionen im Jahr, darunter für Hugo Boss, Kenzo und Swarovski.

Christiane Nicolaus/ Direktorin des Design Center Baden-Württemberg

Christiane Nicolaus studierte Produktdesign mit Schwerpunkt Industriedesign an der Universität Kassel. Sie arbeitete bei der HEWI Heinrich Wilke GmbH in Bad Arolsen, zunächst als Mitglied des Creativ Teams, später als Leiterin der Stabsstelle Innovationen. Es folgte die Leitung des Teams Industriedesign in der Agentur sieger design, Sassenberg, und die Tätigkeit als freiberufliche Designerin. Seit Juli 2011 hat Christiane Nicolaus die Leitung des Design Center Baden-Württemberg inne.

Alexander Schlag/ Geschäftsführer von yellow design gmbh in Pforzheim/ Tokyo

Alexander Schlag studierte Industriedesign an der University of Applied Sciences in Darmstadt. Nach Designstudien für Sony und Designentwicklungen für Pfaff begann er 1999 bei yellow design in Pforzheim als Produktdesigner, avancierte dort zum Büroleiter und wurde 2002 nach Zusammenschluss mit der Kölner Agentur Mitglied der Geschäftsführung. 2009 gründete er gemeinsam mit Günter Horntrich yellow design GmbH Pforzheim/Tokyo, deren Geschäftsführer und Kreativdirektor er ist.