14.08.-13.09.2020

SENSE Rooftop Open Air
Uhrzeit: Freitags bis Sonntags, 16-23 Uhr
Ort: Dachterrasse des EMMA – Kreativzentrums Pforzheim, Emma-Jaeger-Straße 20, 75175 Pforzheim
Eintritt frei, limitierte Plätze

Sommersonne, Urlaubsgefühle, Kunst & Kultur, leckere Cocktails, kühle Softdrinks, mediterrane Snacks und musikalische Themenabende mit Musik aus unterschiedlichen Kulturen und Genres erwarten euch beim Rooftop Open Air vom Sense Collective auf der Dachterasse des EMMA – Kreativzentrums. Komm vorbei und genieße die Sommerabende über den Dächern von Pforzheim.

Um vorherige Reservierung wird gebeten.

Wie kann ich reservieren?
Wähle bei Eventbrite das Datum und das Zeitfenster aus, an dem Du kommen möchtest, trage die notwendigen Daten ein – fertig. Das Zeitfenster beträgt 2 Stunden. Wenn Du vorher schon weißt, dass Du länger bleiben möchtest, schreib bis 18 Uhr eine Mail unter info@sense-collective.de.

03.07. – 02.08.2020

Ausstellung „Risikogruppen“

Sonderöffnungszeiten: Donnerstag bis Freitag 15:00 -19:00,
Samstag 15:00 – 21:00, Sonntag 11:00 – 19:00
Am 02.07., dem Tag der Vernissage hat die Ausstellung von 19:00 – 22:00 geöffnet
Ort: A.K.T; , Theaterstraße 21, 75175 Pforzheim
Vernissage: Donnerstag, 02.07.2020, 19 Uhr mit Diskussionsrunde
Website Ausstellung: akate.de

Eine Ausstellung von Yulia Lokshina

Die gegenwärtige, durch einen Virus veränderte dystopische Realität offenbart die Defizite unserer Gesellschaft. Schonungslos werden wir mit unseren Versäumnissen und der Ambivalenz unserer Handlungen in der Vergangenheit konfrontiert. Die reflexartigen und kindlichen Verbesserungsbeteuerungen verdeutlichen jedoch, dass die eigentliche Problematik in der Verdrängung der inhaltlichen Herausforderungen liegt. Gleichzeitig scheint die Sehnsucht nach einer Rückkehr zu alten Gewohnheiten größer zu sein als das Streben nach der Diskussion über essenzielle Fragestellungen und tiefgreifenden gesellschaftlichen
Veränderungen. Yulia Lokshinas Filme, Videos und Installationsarbeiten setzen an genau diesem Punkt an. Sie wirft Fragen nach Rechtsstaatlichkeit, Gesellschaftsstruktur, Glauben, Ökonomie, Konsum und sozialer Fairness auf und zwingt uns dadurch, die gegenwärtige Definition von Risikogruppen zu reflektieren.

Yulia Lokshina, geboren 1986 in Moskau, studierte Dokumentarfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Ihre Film- und Videoarbeiten beschäftigen sich mit der Interferenz sozialer Umgebungen und ihrer ProtagonistInnen. Sie arbeitet zudem im Grenzbereich von Film und Wissenschaft am Forum Internationale Wissenschaft Bonn. Ihre Filme wurden u.a. ausgezeichnet mit: Max Ophüls Preis für Dokumentarfilm, 2020, Megaherz Student Award beim Dokfest München 2020, Starter Filmpreis der Stadt München 2017.

Termin verschoben, Datum wird noch angekündigt

Das dritte Geschlecht

Junge oder Mädchen? In Deutschland muss die Geburt eines Kindes, inklusive der Angabe des Geschlechts, innerhalb von einer Woche beim Standesamt angezeigt werden. Was aber, wenn keine dieser beiden Optionen zutrifft? Lange Zeit war ein binäres Geschlechterverständnis in unserer Gesellschaft vorherrschend, rechtlich und sozial existierten also nur die Geschlechter „männlich“ oder „weiblich“, was zur Folge hatte, dass Menschen mit anderen Geschlechteridentitäten aus der Gesellschaft ausgeschlossen waren. Seit Dezember 2018 können sich Menschen in Deutschland im Geburtenregister daher einem „dritten Geschlecht“ zuordnen und den Eintrag „divers“ auswählen.

Vorausgegangen war die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Oktober 2017, dass das Grundgesetz auch die geschlechtliche Identität von Personen schützt, die sich dauerhaft weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zuordnen lassen, also intersexuell sind. In Deutschland geht man davon aus, dass dies auf etwa 0,2 % der Menschen zutrifft. Doch was bedeutet das eigentlich, für die Menschen und für unsere Gesellschaft? Wie wird geschlechtliche Zugehörigkeit definiert, und wie steht es um den Diskurs über nichtbinäre, trans- oder intersexuelle Identitäten?

Die Ausstellung „das dritte Geschlecht“ zeigt Kunst- und Designpositionen, die sich mit diesen Fragen auseinandersetzen und den Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt aus sozialer und gesellschaftlicher Sicht reflektieren.

Künstlerische Leitung: Janusz Czech, Tobias Ebel

Ort:                                                     

A.K.T;, Theaterstraße 21, 75175 Pforzheim

22.07.2020 (ENTFÄLLT)

Creative After Work
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort:  EMMA – Kreativzentrum Pforzheim, Emma-Jaeger-Straße 20, 75175 Pforzheim

Creative After Work ist ein Netzwerktreffen für die Kreativwirtschaft. Im EMMA – Kreativzentrum Pforzheim haben seit der Eröffnung über 30 Netzwerktreffen stattgefunden. Jedes Treffen hat einen thematischen Schwerpunkt. Ein Unternehmen, ein Projekt oder ein für die Kreativwirtschaft relevantes Thema, wie Trends  im Interface Design, PR im Social Web oder die erfolgreiche Markteinführung eines Produkts, werden von Gastreferenten präsentiert und erläutert.

30.09.2020

Creative After Work
Uhrzeit: 19.00 Uhr
Ort: EMMA – Kreativzentrum Pforzheim, Emma-Jaeger-Straße 20, 75175 Pforzheim

Thema: Künstlersozialkasse

Selbstständige kämpfen häufig mit hohen Kosten für die Kranken- und Rentenversicherung. Für freiberufliche KünstlerInnen gibt es jedoch eine Alternative: sie können sich über die Künstlersozialkasse absichern und zahlen so nur 50% der Beiträge, was Einsparungen von bis zu 4000€ im Jahr bedeuten kann. Doch welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um in die Künstlersozialkasse aufgenommen zu werden? Können auch Designer, Fotografen oder Filmemacher in die KSK aufgenommen werden? Was passiert, wenn neben der künstlerischen Tätigkeit noch andere Einkünfte erzielt werden? Beim Creative After Work gibt der Rechtsanwalt Andri Jürgensen einen Überblick über die Künstlersozialkasse und beantwortet alle relevanten Fragen rund um die KSK.

Der Vortrag findet digital per zoom statt. Unter folgendem Link können Sie teilnehmen:
https://us02web.zoom.us/j/89684511694
Hinweis: Zur Durchführung des Online-Creative After Work verwenden wir „zoom“. Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter https://www.emma-pf.de/datenschutzerklaerung/ bzw. unter https://zoom.us/privacy

Andri Jürgensen ist Rechtsanwalt und auf das Recht der Künstlersozialkasse spezialisiert. Vor seinem Studium der Rechtswissenschaften hospitierte er am Schauspielhaus Kiel, bei Hamburg 1 Fernsehen und beim ZDF und für 3Sat als freier Redakteur gearbeitet. Er berät Künstler und Verwerter aus dem gesamten Bundesgebiet und schult Verbände und Unternehmen. 2021 startet sein Gesprächs- und Interviewprojekt kunstrechtTV.

 

03.10.-06.12.2020

Ausstellung: Prekärotopia
Digitales Angebot unter https://akate.de/ausstellungen/prekaerotopia/

„Keiner für Alle, Niemand für Jeden, Viele und Andere, Jeder allein…“. Das ist das Fazit im Chor der Erschütterung des zeitgenössischen Singspiels von Beate Engl, Leonie Felle und Franka Kaßner. Die aus „prekär“, „Rotation“ und „Utopie“ abgeleitete Wortneuschöpfung „PREKÄROTOPIA“ stellt die grundlegende Definition der Solidarität einer Gemeinschaft und des Individuums in Frage. Sie macht deutlich, wie essenziell dieser Diskurs für unsere Zukunft ist, die von der aktuellen Pandemierealität geprägt sein wird.
Die Künstlerinnen erschaffen für „PREKÄROTOPIA“ im A.K.T; ein installatives Parcours-Universum aus Skulpturen, Instrumenten, Kostümen, Liedern und Videos, in dem sie die Objekte als Requisiten für die moderne Aufführung des Singspiels mit selbstkomponierten Punk-, Chanson- und Agit-Pop-Einlagen nutzen. Neben den Live-Aufführungen manifestiert sich eine inhaltlich essenzielle, analytische und diskursive Ausstellung, die voll von visuellen Erlebnissen ist.
Im System Prekärotopia agieren die drei Protagonistinnen Speaker, Poupée und Trickster unter anderem zwischen einem fahrbaren Broiler, der übermannshohen Hand des Kapitals, einer zerstörten Hierarchie in Form einer Showtreppe und einer mit leuchtenden Globen verkabelten Orgel….
Prekärotopia wurde 2019 im Kunstbau der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München uraufgeführt und mit dem Kunstpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste ausgezeichnet.

 

15.10.2020

Businessplan-Workshop – Formuliere Deine Geschäftsidee richtig!

Uhrzeit 16-20 Uhr
Referentin
Sandra Volz, Geschäftsführerin FCC – Karrierefabrik, Pforzheim
Teilnahmegebühr 25€ zzgl. MwSt.
Teilnehmerzahl
5-15 Personen
Zur Anmeldung
bis zum 9. Oktober 2020

Ein durchdachter, gut ausgearbeiteter Businessplan ist der Schlüssel zum Erfolg, um potentielle Investoren, die Arbeitsagentur oder Banken von der eigenen Geschäftsidee zu überzeugen. Der Workshop vermittelt, wie ein Businessplan aufgebaut sein und was er beinhalten sollte, gibt Hilfestellung bei der Formulierung der Geschäftsidee und zeigt auf, wie der Businessplan optimal für unterschiedliche Zielgruppen angepasst werden kann.

15.10.2020

Strategie- und Innovationscoachings

Uhrzeiten 10:00/11:00/12:00, max. 3 Termine

weitere Termine auf Anfrage an info@emma-pf.de

Coach Sandra Volz, Geschäftsführerin FCC – Karrierefabrik, Pforzheim
Teilnahmegebühr
20€ zzgl. MwSt.
Dauer 
60 Minuten
Zur Anmeldung
bis zum 9. Oktober

Die Einzelcoachings richten sich an Selbstständige in der Kreativbranche – sowohl an Existenzgründer als auch an Fortgeschrittene. Das Coaching beinhaltet Tipps für die maßgeschneiderte Geschäftsidee, die Prüfung des Businessplans, die Ausarbeitung von innovativen Marketing- und Vertriebsstrategien und beantwortet persönliche Fragestellungen zur Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens.

17.-18.10.2020

Der Massenmensch. Virtuelle Performance & Schmuck im Stattbad
von Janina Au und Lena Hetzel

Präsentation mit VR-Station
Samstag, 17.10. & Sonntag, 18.10.2020
Uhrzeit
11-19 Uhr
Ort 
EMMA – Kreativzentrum Pforzheim, Emma-Jaeger-Straße 20, 75175 Pforzheim

„Der Massenmensch“ dreht sich um die Frage, in welchem Ausmaß Personen selbst – oder fremdbestimmt handeln. Durch eine Kombination aus Performance und Schmuck bezieht sich „Der Massenmensch“ auf sechs verschiedene soziale und politische Verhaltensweisen von Menschenmassen. Diese reflektieren Mechanismen von demokratischen und hierarchischen Systemen sowie Verhaltensweisen von Menschen innerhalb dieser Strukturen. So eröffnet „Der Massenmensch“ verschiedene Sichtweisen auf die Wechselwirkungen von Einzelpersonen zu deren Umfeld und der Menschenmasse. Die grundlegende These von „Der Massenmensch“ ist, dass Selbstbestimmung = Fremdbestimmung ist, Personen also von ihrem Umfeld bestimmt werden, aber wechselwirkend auch selbst ihr Umfeld beeinflussen. Für die Schmuckstücke und performativen Bewegungsabläufe sind die Grundformen Kreis und Linie maßgeblich. Für sich allein stehend handelt es sich bei den Schmuckstücken um rein ästhetische Objekte. Durch das gemeinsame Tragen innerhalb einer performativen Darstellung in einer Gemeinschaft oder durch Verbindungen mit dem Raum erhalten die Schmuckstücke eine Funktion. Durch die systematisierten Handlungen der Personengruppen werden die Beziehungen zwischen Fremdeinfluss und Selbstorganisation hinterfragt. In der Schwimmhalle des ehemaligen Emma-Jaeger-Bades wurde die Performance „Der Massenmensch“ von Janina Au und Lena Hetzel mit einer speziellen Technik für den virtuellen Raum aufgenommen. Die Betrachtenden können sich mit VR-Brillen oder am Bildschirm im Bad frei bewegen. Jeder Blickwinkel und Bewegungswechsel verändert dabei die Konstellation der Performance.

Unter Mitwirkung von: Sound: Firat Yildiz Drohnenflüge: Jens Alemann Grafik: Michel Lörz

Ein Projekt von Stattbad in Kooperation mit dem EMMA – Kreativzentrum Pforzheim

22.10.2020

ONLINE: Endlich Texten, wie es die Zielgruppe erwartet

Uhrzeit 10-18 Uhr
Referentin
Jutta Metzler, Bessere Texte – Agentur für schriftliche Kommunikation, Meersburg
Teilnahmegebühr
95€ zzgl. MwSt., Studierende: 45€ zzgl. MwSt. (jeweils inkl. Mittagessen)
Teilnehmerzahl
5-15 Personen
Zur Anmeldung
bis zum 14. Oktober 2020

Heute textet man anders als noch vor fünf oder zehn Jahren. Und das erwarten auch die Lesenden. Die wichtigsten Erkenntnisse von Profitexter*innen sind ein wesentlicher Teil dieses Seminars. Es geht um die Frage: Wie ist die schriftliche Kommunikation verkaufsstark, zielführend und zielgruppengerecht – im Anschreiben, der E-Mail, im Flyer, in der Broschüre oder im Internet? Wie erreichen Kreative mit ihren Texten den Erfolg und die Wertschätzung, die sie verdienen? Adressatenorientierung und die mediengerechte Vorgehensweise sind wesentliche Ansatzpunkte des Workshops. Bessere Methoden sollen die Arbeit der Kreativschaffenden dauerhaft erleichtern und wirkungsvoller machen sowie vorhandene und neue Texte verbessern.